Ölgemälde „Preußischer General in Galauniform mit Orden“ – Sophie Koner, 1914

4.500,00 

Beschreibung

SOPHIE KONER (1855–1929) – PREUSSISCHER GENERAL IN GALAUNIFORM (1914)

PRODUKT-HIGHLIGHTS

  • Künstlerin: Sophie Koner (1855 London – 1929 Berlin)

  • Motiv: Preußischer General in Galauniform mit Federbusch-Helm und detailliertem Ordensschmuck

  • Entstehungsjahr: 1914 (Beginn des Ersten Weltkriegs)

  • Signatur: Oben rechts original signiert „Sophie Koner“, datiert (1914) und undeutlich ortsbezeichnet „Berlin“ (?)

TECHNISCHE DATEN

  • Technik: Öl auf Leinwand

  • Träger: Auf originalem Keilrahmen montiert

  • Abmessungen: Ca. 93 x 74,5 cm

  • Rahmung: Ungerahmt

ZUSTANDSHINWEISE

  • Oberfläche: Firnis vorhanden, leichter Farbabrieb sichtbar

  • Restaurierung: Umfangreiche Retuschen vorhanden

BESCHREIBUNG

Historisch bedeutendes, museales Großformat der bekannten Berliner Porträtmalerin Sophie Koner. Das Werk zeigt das charakterstarke Brustbildnis eines hochrangigen preußischen Generals im Jahr des Kriegsausbruchs 1914 in imperialer Repräsentationskultur. Der Dargestellte trägt einen grauen Generalsofiziersmantel über der dunkelblauen Galauniform und den markanten Helm mit weißem Federbusch.

Besonders hervorzuheben ist die präzise und detailgetreue Ausführung der militärischen Auszeichnungen, die der General auf der Brust trägt:

  • Halsorden: Roter Adlerorden (Klasse mit Schleife/Eichenlaub) am Halsband

  • Zentrales Steckkreuz: Eisernes Kreuz 1. Klasse (EK I, Version 1914)

  • Ordensspange (von links nach rechts):

    1. Eisernes Kreuz 2. Klasse (EK II, Version 1914 am schwarz-weißen Band)

    2. Roter Adlerorden (4. Klasse, Silbernes Kreuz mit emailliertem Medaillon)

    3. Königlicher Kronenorden (Preußen)

    4. Preußisches Dienstauszeichnungskreuz (für 25 Dienstjahre)

Koner, die als Ehefrau des bekannten Hofmalers Max Koner engen Zugang zu den höchsten Kreisen hatte, war berühmt für ihre psychologischen Porträts der preußischen Elite. Diese feine Ausarbeitung des Ordensschmucks und der Uniformierung macht das Bild zu einem erstklassigen und dokumentarisch wertvollen Zeugnis der wilhelminischen Epoche.